Kommission für die Entschüdigung der Opfer von Enteignungen augfrund der Antisemitischen Gesetzgebung wärend der Okkupationszeit
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Anlegen der Akte [15/03/2007]

Alle Opfer von Sachwert- und finanziellen Enteignungen im Zweiten Weltkrieg bzw. deren Nachfahren haben die Möglichkeit, sich an die Kommission zu wenden, und dies unabhängig von ihrem jetzigen Wohnsitzland.

Der Antragsteller kann den Antrag in seinem eigenen Namen stellen bzw. im Namen weiterer Anspruchsberechtigter (Kinder, Brüder, Schwestern, usw.), die Opfer von Enteignungen waren.

Die CIVS fasst in einer einzigen Akte alle Anträge zusammen, die getrennt von mehreren Mitgliedern derselben Familie eingehen und dieselbe Enteignung betreffen.

Um einen Antrag stellen zu können, ist es nicht erforderlich, im Besitz förmlicher Beweise zu sein.

Demgegenüber zählen Anträge auf Entschädigung anderer Schäden, die keine Sachwerte bzw. Finanzen darstellen, nicht zum Aufgabengebiet der Kommission.

Schritte der Antragstellung

- Zur Einleitung des Verfahrens genügt ein einfaches Schreiben, das per Post, Fax oder E-Mail an folgende Adresse der Kommission zur Entschädigung der Enteignungsopfer zu richten ist:

Commission pour l’indemnisation des victimes de spoliations (CIVS)

1, rue de la Manutention 75116 Paris - Frankreich

Fax: +33 (0)1 56 52 85 73

E-Mail: renseignement@civs.gouv.fr

Der Antrag wird zunächst bei der Verwaltungsstelle der CIVS registriert. Der Antragsteller erhält eine Eingangsbestätigung, zusammen mit einem auszufüllenden Fragebogen und einer Vollmacht, mit der die Kommission berechtigt wird, die notwendigen Recherchen bezüglich des Antragstellers und der entsprechenden Güter vorzunehmen.

Es ist ebenfalls ein Herunterladen und Ausdrucken des Formulars (Fragebogen, Vollmacht, Vertretungsbefugnis) möglich und dessen Rücksendung per Post oder per Fax.

- Die Zusendung des ordnungsgemäß ausgefüllten Fragebogens gilt gleichfalls als Befassung der Kommission.

Nach Eingang Ihres Fragebogens erhalten Sie eine Eingangsbestätigung sowie ein Aktenzeichen, das im Schriftverkehr mit der CIVS stets anzugeben ist.

- Wichtig: Das Verfahren ist kostenlos und erfordert keinerlei besondere Formalitäten. Die Befassung der Kommission kann auch durch einen Dritten erfolgen, der vom Antragsteller bestimmt wurde und über eine Vertretungsbefugnis verfügt. Die Kommission weist jedoch darauf hin, dass die Vertretung durch einen Anwalt nicht erforderlich ist.

Weitere Informationen unter Fragen/Antworten

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