Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen augfrund der Antisemitischen Gesetzgebung wärend der Okkupationszeit
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Die CIVS

Durch eine grundlegende Verordnung im Jahre 1944, welche die republikanische Gesetzmäßigkeit wiederherstellte, wurden die zwischen 1940 und 1944 durch die Besatzungsmacht und die Vichy-Behörden auf Grundlage der antisemitischen Gesetzgebung begangenen Enteignungsakte annulliert. Die Entschädigung der Opfer dieser Enteignungen wurde durch verschiedene Bestimmungen geregelt, die jedoch die erlittenen Schäden nicht vollständig abdecken konnten.

Die Regierung setzte deshalb mit Verordnung vom 25. März 1997 die Studienmission über die Enteignung der Juden in Frankreich ein. Diese Mission, präsidiert von Herrn Jean Mattéoli, ehemaliger Präsident des Wirtschafts- und Sozialrats, empfahl die Einsetzung einer Entschädigungskommission.

Folglich wurde die Kommission für die Entschädigung der Opfer von Enteignungen aufgrund der antisemitischen Gesetzgebung während der Okkupationszeit (CIVS) auf Initiative des Premierministers Lionel Jospin am 10. September 1999 geschaffen und am 15. November des gleichen Jahres offiziell eingesetzt.

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